6. Stück

Münchner Tournee

Eine Mitsommernachts-Sex-Komödie

(A Midsummer Night's Sex Comedy)
Donnerstag, 26.04.2018, 20 Uhr
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Komödie nach dem gleichnamigen Film von Woody Allen, Deutsch von Jürgen Fischer
mit Alexandra Kamp, Saskia Valencia, Torsten Nindel u. a.


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DAS STÜCK
Eine Handvoll skurriler Figuren und Woody Allens melancholischer Witz – das sind die Zutaten für diese Komödie, die sich an Ingmar Bergmans Schwarzweiß-Film Das Lächeln einer Sommernacht anlehnt, der seinerseits auf Motiven aus Shakespeares Sommernachtstraum aufbaut. Kurz gesagt dreht sich alles um die Frage, wer wann was mit wem hatte, hat oder haben wird.
Der Banker und Hobby-Erfinder Andrew und seine Ehefrau Adrian haben jede Menge Probleme im Bett. Und sie haben Besuch - zwei befreundete Paare kommen übers Wochenende: Adrians Cousin, der schöngeistige Philosoph Leopold, ist mit seiner Verlobten Ariel angereist, die er am nächsten Tag ehelichen will. Doch der Gastgeber erkennt in Ariel eine erotische Begegnung aus Jugendtagen wieder – für ihn der Strohhalm, an den er sich gerne klammern würde, um seiner trostlosen Ehe zu entfliehen.
Aber auch der Arzt und Frauenschwarm Maxwell, der mit seiner attraktiven Krankenschwester Dulcy aufs Land gekommen ist, hat ein Auge auf Ariel geworfen. Und Leopold? Anstatt bei so viel männlicher Aufmerksamkeit seiner Verlobten gegenüber eifersüchtig zu werden, macht er sich Gedanken darüber, wie er seinerseits Dulcy für die Gestaltung seines letzten Abends als Junggeselle gewinnen könnte…
Bei einem gemeinsamen Ausflug in den nahegelegenen Wald kommen die Beziehungen ins Wanken, und die Spannungen nehmen zu…
Liebevoll-ironisch, mit rhetorischer Finesse, dezent-satirischer Komik und einem feinem Gespür für verborgene Begierden zeichnet Woody Allen seine Figuren – wunderbar durchgeknallte Charaktere. Ein Fest für Schauspieler.

DIE SCHAUSPIELER
Bild "alexandra_kamp_foto_bernward_bertram.jpg"Alexandra Kamp
gewann bereits im Alter von elf Jahren einen nationalen Vorlese-Wettbewerb. Nach dem Abitur studierte sie Schauspiel in Paris am „Le Cours Florent“ und bei Stella Adler in New York.
Seit 2013 spielt sie regelmäßig in Stücken der renommierten Hamburger Kammerspiele.
2016/2017 spielte sie die Aldonza in Don Quijote, dem letzten Theaterstück von Michael Bogdanovs, dem langjährigen Intendanten des Hamburger Schauspielhauses. Im Sommer 2017 spielte sie die Brünhild bei den Nibelungenfestspielen in Worms. Regie führte der preisgekrönte Regisseur Nuran David Calis.
Ihr Kinodebüt feierte Alexandra Kamp 1998 in dem französischen Arthouse-Kinofilm Riches, Belles et Cruelles mit Claudia Cardinale in der Hauptrolle. Es folgten weitere internationale Filme, in denen sie u.a. mit Leslie Nielsen, Steven Seagal, Anouk Aimee und Marisa Berensson vor der Kamera stand.
Hape Kerkeling erkannte das komische Talent der Schauspielerin und engagierte sie als weibliche Hauptrolle für den Kinoerfolg Isch kandidiere.
Ihre große Liebe gilt der Literatur. Sie verlieh der bei der Deutschen Grammophon erschienenen Hörbuch-Version von Henry Millers Sexus ihre Stimme und nahm damit erfolgreich beim Internationalen Literaturfestival in Berlin und beim Internationalen Theaterfestival in Bielefeld teil.

Bild "Saskia Valencia Foto Ailine Liefeld beschn.jpg"Saskia Valencia
wurde in Rostock geboren, wo sie auch aufwuchs. Nach dem Abitur begann sie ihre Ausbildung beim DDR-Fernsehen mit einem Volontariat, anschließend studierte sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam. 1987 verließ sie die DDR, erhielt von 1988 bis 1992 eine Schauspiel-ausbildung, arbeitete nebenbei als Model und drehte Werbespots. 1992 gelangte sie mit einer Hauptrolle in der Serie Gute Zeiten – schlechte Zeiten zu einiger Bekanntheit.
Seit 1995 arbeitet Saskia Valencia in Serien und Fernsehfilmen, hatte durchgehende Hauptrollen in Tierarzt Dr. Engel, Küstenwache, Medikopter 117, Die Sternbergs, Unser Charly oder zuletzt in der ARD-Serie Rote Rosen und steigerte ihre Popularität durch Rollen in den Rosamunde Pilcher-, Inga Lindström-, Traumhotel-, Alpenklinik- oder Polizeiruf-Reihen. Sie moderierte das Erotik-Magazin Peep!, die Samstagabendshow zur 1500. Folge von Gute Zeiten – schlechte Zeiten auf RTL und zwei Jahre lang das Magazin Reiselust im ZDF.
Bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg spielte sie 2005 an der Seite von Götz Otto und Goiko Mitic, und seit 2010 steht sie wieder vermehrt auf der Theaterbühne: Sie tourte mit dem Stück Blütenträume (Lutz Hübner) durch den deutschsprachigen Raum, stand 2012 in Gut gegen Nordwind gemeinsam mit Helmut Zierl im Winterhuder Fährhaus in Hamburg auf der Bühne und war 2013 mit dem Stück Kleine Eheverbrechen im Salontheater Taunusstein zu Gast. Ebenfalls in Hamburg und auf Tournee spielte sie Vier über vierzig, Ich bin wie Ihr und Ich liebe Äpfel von Theresia Walser.

Bild "Thorsten_Nindel_Foto_Alan_Ovaska_besch.jpg"Thorsten Nindel
absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach dem Ende des zweijährigen Grundstudiums wurde er parallel für die Lindenstraße engagiert, wo er bis zum Ende der Ausbildung die Rolle des Franz Josef Pichelsteiner, kurz "Zorro", spielte. Nach dem Studium 1989 ging er für drei Jahre an das Staatstheater Hannover, ab 1993 folgte ein Engagement am Residenztheater München. Den Sommer 1996 verbrachte er als Gast bei den Salzburger Festspielen. 1997 verließ er das Residenztheater, um sich auf die Fernseharbeit zu konzentrieren. Hauptrollen in den Serien Das Amt (RTL), Tatort und Polizeiruf folgten. Er war Polizist im Landarzt, Kommissar im Doppelten Einsatz, Soldat in Afrika in Africa mon amour, Nazi in Der Untergang der Gustloff, aber auch Feuerwehrhauptmann in Eine für alle und russischer Mig-pilot in Ufos über Waterloo. Im Jahr 2011 spielte er die Hauptrolle in der erfolgreichen ARD-Serie Rote Rosen.
Richtig verlassen hat Nindel die Bühne aber nie, so spielte er mit Dirk Bach am Theater am Ku’damm das Zweipersonenstück Klassentreffen oder gleich die drei Hauptrollen in den Venezi-anischen Drillingen am Ernst Deutsch Theater. Zu Pferde war er 2007 als Old Shatterhand an der Seite von Erol Sander in Bad Segeberg zu sehen. 2012 gab er den Avidius Cassius im Amphitheater in Trier. Es folgten u.a. weitere Rollen in einem Inga Lindström-Film, der ARD-Serie In aller Freundschaft, bei der SOKO München (ZDF) und bei Alarm für Cobra 11.

Bild "Claudia Plöckl Foto Jeanne Degraa.jpg"Claudia Plöckl
Die gebürtige Augsburgerin Claudia Plöckl absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Bereits während der Ausbildung spielte sie am Staatstheater Schwerin und dem Volkstheater Rostock.
Von 2010 bis 2013 gehörte sie zum Ensemble des Jungen Staatstheaters Wiesbaden. Seitdem war sie am Staatstheater Braunschweig, Staatstheater Wiesbaden und der Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig engagiert. Sie war als Leila in Gelber Mond, Gerda in Die Schneekönigin und in Harper Regan von Simon Stephens als Sarah Regan zu sehen. Sie arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Isabel Osthues, Constanze Kreusch, Oliver Wronka, Johanna Schall, Oliver Geilhardt und Krystyn Tuschoff.
In der Komödie am Altstadtmarkt Braunschweig spielte sie bei Halbgott in Nöten unter der Regie von Jan Bodinus die Tochter von Kalle Pohl. Außerdem wirkt sie in verschiedenen Film und Fernsehproduktionen mit.

Bild "Maximilian Laprell_foto_koenig-photographie_besch.jpg"Maximilian Laprell
ist in Tegernsee in Oberbayern geboren. Er absolvierte seine Schauspielausbildung von 2003 bis 2007 am Max Reinhardt-Seminar in Wien und hatte dann sein erstes Festengagement von 2007 bis 2009 am Stadttheater Koblenz. Zu seinen Rollen dort gehörten der Staatssekretär Davison in Maria Stuart, der Sergeant Brophy in Arsen und Spitzenhäubchen, der Andres in Woyzeck, Mitch in Endstation Sehnsucht, der König von Frankreich in König Lear, Truffaldino in Der Diener zweier Herren, Parzival in Merlin oder das wüste Land und der Koch in Mutter Courage und ihre Kinder.
Ab 2010 hatte er ein festes Gastengagement am Vorarlberger Landestheater in Bregenz, spielte in Die Pfarrhauskomödie, Richard III., Dreigroschenoper, Bunbury oder Was ihr wollt, er spielte als Gast am Landestheater Linz, am Stadttheater Klagenfurt, an der Neuen Bühne Villach, später am Düsseldorfer Schauspielhaus und bei den Nibelungenfestspielen in Worms (Gunther in der Uraufführung von GOLD. Der Film der Nibelungen). 2011 war er für den Publikumspreis des Nestroy-Preises nominiert.
Seit 2006 arbeitet Laprell regelmäßig auch für Film und Fernsehen: Er spielte in zahlreichen TV-Serien wie Unter Verdacht, Dahoam is dahoam, Die Rosenheim-Cops, Hubert & Staller, München 7, SOKO Kitzbühel und Stuttgart und Die Chefin, im TV-Film Die reichen Leichen. Ein Starnbergkrimi sowie im Kinofilm Revolution now! von Nuran David Calis.

Bild "Siemen Ruehaak Foto Ruth Kappus.jpg"Siemen Rühaak
wurde 1950 im ostfriesischen Osteel (heute: Marienhafe) geboren als Sohn künstlerisch begabter Eltern. Es wurde viel gesungen, der Vater schrieb plattdeutsche Theaterstücke, und so betrat Siemen Rühaak mit acht Jahren zum ersten Mal die Bretter einer Bühne. Mit zehn gewann er einen Lesewettbewerb, mit 14 besaß er die erste Gitarre, und als er 15 war, wurden „Die Liberty Lovers“ geboren, eine Folk-Rock-Band, deren Lieder er selber schrieb und die einmal sogar als Vorgruppe der legendären „Lords“ spielen durfte. Mit 18 spielte er zur 400-Jahr-Feier seiner Schule den greisen König Leontes in einer Aufführung von Shakespeares Wintermärchen, und nach dem Abitur begann er eine Ausbildung an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover.
Er war an fast allen großen Theatern engagiert – nach Anfängerjahren in Braunschweig und Heidelberg in Bochum, in München an den Kammerspielen und am Residenztheater, am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Schauspielhaus und an den Städt. Bühnen Frankfurt, um nur einige zu nennen.
So blieb es nicht aus, dass sich auch das Fernsehen und der Film für ihn interessierten, in mehreren Fernsehserien avancierte er zum Publikumsliebling. Er spielte u.a. in der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Serie Nur eine kleine Affäre. Mit Vadim Glownas Desperado City, der in Cannes den begehrten Prix Quinzaine des réalisateurs gewann, reussierte er auch im Kino.
Siemen Rühaak arbeitete als Regisseur in Wuppertal und Giessen, gründete in Bergach/Gengen-bach im Schwarzwald die „Schelmenbacher Reiterspiele“ und schuf zahlreiche faszinierende Eigenproduktionen, mit denen er immer wieder in Deutschland, der Schweiz und Österreich auftritt.
CD-Produktionen von der Bearbeitung englischer Kinderlieder bis zu selbst komponierten und getexteten plattdeutschen Liebesliedern, unzählige Hörbücher und Hörspiele sowie „kulinarische Lesungen“ vervollständigen das Repertoire des vielseitigen Künstlers.


DER AUTOR
Woody Allen
ist in New York geboren. Seine überaus produktive Karriere als Comedian, Schriftsteller, Filmregisseur und –schauspieler umspannt bereits mehr als sechs Jahrzehnte. Allens erstes Drehbuch Was gibt’s Neues, Pussy? von 1965 (Originaltitel: What’s New Pussycat?) verfilmte Clive Donner – der Film markierte zugleich Woody Allens Debut als Schauspieler.
Er schrieb und inszenierte mehr als 45 Spielfilme, darunter Der Stadtneurotiker (Annie Hall – Oscar für Regie und Drehbuch), Manhattan, Bullets over Broadway oder Hannah und ihre Schwestern (Hannah and her Sisters – Oscar für das Drehbuch), und in jüngerer Zeit Midnight in Paris (Oscar für das Drehbuch) oder Blue Jasmine. Crisis in Six Scenes, eine sechsteilige Serie für den Streaming-Dienst von Amazon, ist seit September 2016 im Internet verfügbar.
Als Buchautor ist Woody Allen unter anderem mit Ohne Leit kein Freud (Without Feathers) und Nebenwirkungen (Side Effects) in Erscheinung getreten, außerdem ist er passionierter Jazzmusiker und tritt als Klarinettist mit Eddy Davis New Orleans Jazz Band in New York City und auf Tournee auf.

AUSSTATTUNG
Prof. Thomas Pekny
wurde in Linz geboren und besuchte in München die Rudolf-Steiner-Schule. Nach seiner Ausbildung an der Fachschule für Schreiner und Holzbildhauer begann er ein Studium an der Akademie für Bildende Künste in der Klasse Szenenbild bei Prof. Rudolf Heinrich in München.
Von 1975 bis 1980 führte ihn sein Berufsweg als Bühnenbildner zuerst an das Deutsche Theater nach Göttingen, dann von 1981 bis 1983 an die Städtischen Bühnen Augsburg. Von 1986-2011 war er Ausstatter am Theater Heilbronn, seit 1983 ist er zudem Ausstatter an der Komödie im Bayerischen Hof München.
Als freischaffender Bühnenbildner war er in Hamburg, Berlin, München, Salzburg, Wien und Peking tätig, er übernahm die Ausstattung an der Staatsoper Hannover für Così fan tutte und Die verkaufte Braut, an der Staatsoper Lodz für Don Giovanni, am Maly Theater Moskau für Das Käthchen von Heilbronn sowie an der Staatsoper Warschau für Parsifal und arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Peter Weck, Karl-Heinz Stroux, Günther Fleckenstein, Ingmar Bergman, Klaus Wagner und Filippo Sanjust zusammen..
Für das Staatstheater am Gärtnerplatz gestaltete er Kollos Wie einst im Mai, Tiefland, Die Fledermaus und Ein Walzertraum, für die Bayerische Staatsoper Massenets Don Quichotte und für die Festspiele „Orff in Andechs“ Der Mond, Die Kluge und Die Bernauerin in den Inszenierungen von Prof. Hellmuth Matiasek sowie Ein Sommernachtstraum von Shakespeare/Orff und 2 nach Orff unter der Regie von Marcus Everding. In Salzburg stattete er 2016 die Welturaufführung von Funny Girl aus und wird 2017 das Bühnenbild und die Kostüme für Wedekinds Lulu sowie für Der Nackte Wahnsinn - Voices Off gestalten.
Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule Pforzheim für Experimentelle Gestaltung, Mode- und Bühnenkostüme. Für das Orff Zentrum München war er 2007 – im 25. Todesjahr des Komponisten – verantwortlich für das Design der Ausstellung Carl Orff – Humanist gegen den Strom der Zeit, die anschließend in San Francisco und weiteren Städten weltweit gezeigt wurde.
Seit Februar 2016 ist er neben seiner Tätigkeit als Bühnen-, Kostümbildner und Hochschulprofessor Intendant und Geschäftsführer der Komödie im Bayerischen Hof und der Münchner Tournee.


BESETZUNG
Andrew Hobbs THORSTEN NINDEL
Adrian Hobbs SASKIA VALENCIA
Maxwell Jordan MAXIMILIAN LAPRELL
Dulcy Ford CLAUDIA PLÖCKL
Leopold Sturgis SIEMEN RÜHAAK
Ariel Weymouth ALEXANDRA KAMP

Regie Andreas Hueck
Bühne Thomas Pekny

Aufführungsrechte: S. Fischer Verlag GmbH Frankfurt a. M.
Eine Produktion der Komödie im Bayerischen Hof München
Direktion: Prof. Thomas Pekny | Veronika Freitag


Fotos von oben: © Münchner Tournee, © Bernward Bertram, © Ailine Liefeld, © Alan Ovaska, © Jeanne Degraa, © koenig-fotografie, © Ruth Kappus


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