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Städtisches Orchester Delmenhorst

Frühlingskonzert "Weites Russland"

21.03.2022, 19:30 Uhr

Frühlingskonzert „Weites Russland“


Die Konzert- und Theaterdirektion präsentiert zum 4. Male ihr Frühlingskonzert mit dem Städtischen Orchesters Delmenhorst der Musikschule unter der Leitung von Adrian Rusnak. Am Montag, d. 21. März 2022 gibt es um 19.30 Uhr ein neues, von vielen sehnlichst erwartetes Konzert: Diesmal mit besonderes aktuellem Programm:

„Weites Russland“ ist der Titel des lange geplanten Konzertes, das vor dem Hintergrund der aktuellen Situation nicht zuletzt ein Bekenntnis zur russischen Musikkultur sein soll: Absolute Highlights der Klassik machen das Programm aus.

Den Anfang macht Peter Tschaikowskys Polonaise aus seiner Oper „Eugen Onegin“, die festlich auf das Konzert einstimmen soll.

Der diesjährige Förderpreis des Orchesters, gestiftet von KuT-Chefin Ulrike Thümmel, geht an den erst 17jährigen Saxophonisten David Patyra vom Institut für Frühförderung an der Musikhochschule Hannover, der sein Können mit der Introduktion und dem Rondo capriccioso von Camille Saint-Saens beweisen wird.

Im Anschluss gibt es – zum ersten Mal in Delmenhorst – das 3. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow, das zu den schwierigsten seiner Gattung zählt und einen erfahrenen Virtuosen als Solisten erfordert. Mit Artëm Yasynskyy konnte ein inzwischen international renommierter Pianist gewonnen werden, der bereits im ersten Orchesterkonzert Griegs Klavierkonzert fulminant interpretiert hat. Und hier geht es weiter mit der Zeichensetzung: Yasynskyy stammt gebürtig aus Donezk in der Ukraine, wie auch im Orchester sowohl Ukrainer als auch Russen vertreten sind, die dem Eindruck einer möglichen Feindschaft beider Völker vehement entgegentreten möchten.

Der zweite Teil des Konzerts wartet auf mit Modest Mussorgskys Zyklus „Bilder einer Ausstellung“, bis heute Inbegriff der Programmmusik und eine Herausforderung für das 52köpfige Orchester und seinen Dirigenten. Einzelne Sätze mögen dem Hörer im Ohr sein, wie etwa die „Promenade“, der „Gnom“ oder das „Große Tor von Kiew“, doch in seinem ganzen Zusammenhang ist der Zyklus nur selten zu hören.

Wieder wird es für das Orchester eine dazu vorgeschaltete Akademie, also zwei "Fortbildungstage" geben unter der Leitung namhafter Orchestermusiker. Wertvolle Unterstützung findet die Arbeit des Orchesters durch die Volksbank Delmenhorst-Schierbrok e.G., die EWE-Stiftung, die Dr. Hildegard Schnetkamp-Stiftung, die Waldemar Koch Stiftung, Bremen, und durch regionales Handwerk wie Bäcker Becker und die Haarwerkstatt.

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Kategorie: Klassikkonzerte