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Die Niere / BITTE BEACHTEN: UMPLATZIERUNG, 2-G, ABSTAND, FFP2 MASKE IM THEATER UND AM PLATZ

mit Katja Weizenböck, Dominic Raacke u. a.

27.01.2022, 20:00 Uhr

Die Niere

von Stefan Vögel Uraufführung am 04.03.2018 in der Komödie am Kurfürstendamm, Berlin


Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun? Zumal die beiden jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz erwarten, mit denen sie den sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert – umso mehr Überraschung löst Freund Götz bei allen Beteiligten aus: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, eine Niere für Kathrin zu spenden. Was folgt, ist ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen. Stefan Vögel hat eine Komödie geschrieben, die nicht an die Nieren, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich die alles entscheidende Frage: Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?


Besetzung:

Arnold:Dominic Raacke

Kathrin: Katja Weitzenböck

Diana: Jana Klinge

Götz: Ralf Komorr


Regie Martin Woelffer

Bühne und Kostüm Stephan Fernau


Zitate

Aktueller kann zeitgenössisches Theater kaum sein. Inforadio

... so amüsant wie anrührend, so aktuell wie brisant ... Berliner Zeitung

Doppelbödiges Boulevard-Theater, das bestens unterhält und sich traut, brisante aktuelle Themen anzupacken. Berliner Morgenpost

Höchst unterhaltsame Bühnenkost und brillante Schauspielkunst. Die Rheinpfalz


... ein griffiges Stück, das witzige und schnelle Dialoge mit allerlei Situationskomik verbindet und damit im besten Sinne als Boulevard bezeichnet werden darf. Mannheimer Morgen 2


Das Kammerstück mit seinen spitzen und spritzigen Dialogen und dem großartigen darstellerischem Spiel erntete viel Gelächter, Applaus und das ein oder andere tränende Auge. Am Ende wollte das Publikum die Darsteller gar nicht mehr gehen lassen und verabschiedete sie mit Standing Ovations.

Wormser Zeitung


... ein modernes doppelbödiges Beziehungsstück ... Es lebt vom pointierten, alles anderen als platten Dialogen und einer mit fetzigen Musik garnierten straffen Regie Martin Woelffers. Hamburger Abendblatt


Das geht ans Herz und nicht nur an die Nieren. ... Es gehört schon jede Menge Mut dazu, ein solch hochbrisantes Thema in eine Komödie zu stecken. ... Nicht zuletzt, weil die brillanten Schauspieler den schmalen Grat zwischen schwarzem Humor und Ernsthaftigkeit hervorragend meistern und zudem mit dem ganzen Herzen dabei sind. IKZ, Iserlohn


Brandaktuelles Boulevardstück Die Harke, Nienburg


Viten Dominic Raacke Arnold

... stammt aus einer Künstlerfamilie. Der Vater ist Industriedesigner und Dozent an verschiedenen Kunsthochschulen, die Mutter Haus- und Geschäftsfrau, später ist sie als freie Künstlerin tätig. Das Kreative liegt also nahe, Raacke zeichnet und bastelt viel, macht Hörspiele und dreht mit 9 Jahren seinen ersten Krimi, auf Super 8, Gesamtlänge zweieinhalb Minuten. Er wird Mitbegründer der Schul- Theatergruppe in seiner Heimatstadt Hanau, guckt viel Fernsehen, entdeckt das Kino und wird zum Cineasten. Nach einer Hospitanz an den Städtischen Bühnen Frankfurt geht er 19-jährig nach New York und beginnt ein Schauspielstudium am legendären Lee Strasberg Theatre Institute. Er bleibt länger als geplant und kehrt erst 1983 zurück nach Deutschland. Seine erste große Fernsehrolle hat er in der 10-teiligen Bergarbeitersaga „Rote Erde“. Für seinen Auftritt im TV-Thriller „Gambit“ wird er als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet. Es folgen dutzende Filme, auch fürs Kino und Raacke wird ein viel gefragter Leading Man im deutschen Fernsehen. Für die ZDF-Serie „Um die 30“, für die er auch das Drehbuch schrieb, bekommt er zusammen mit Regisseur und Co-Autor Ralf Huettner den Telestar für das beste Drehbuch. Im Sommer 2020 wurde die Fortsetzung der Babyboomer-Komödie unter dem Titel „Um die 50“ gedreht. Von 1999 an ist Raacke Tatort Kommissar in Berlin. 14 Jahre lang ist er zusammen mit Boris Aljinovic der Frontmann des populären Hauptstadtduos. Erst spät hat er das Theater für sich entdeckt. Als letzte Premiere vor dem Abriss der traditionsreichen Komödie am Kurfürstendamm gibt Raacke im März 2018 sein Theater-Debüt in Berlin mit der Beziehungskomödie „Die Niere“. Anfang 2020 war er mit dem Stück auf großer Deutschlandtournee. Mit „Skylight“ betrat er Ende 2019 erstmals die Bretter des Schiller Theaters, in dem die Komödie zurzeit spielt.



Katja Weitzenböck Kathrin

... ist eine feste Größe in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. Sie hat den Ruf einer Kosmopolitin und in zahlreichen Produktionen im Ausland mitgearbeitet. Geboren in Tokio und aufgewachsen im fränkischen Erlangen, absolvierte sie ihre Schauspielausbildung in Paris bei Sarah Eigerman und John Strasberg. Im Anschluss folgten erste Theaterengagements in Frankreich und Deutschland. Sie spielte neben Peter Simonischek und Daniel Olbrychski als Crissie im Kinofilm „Gebürtig“, der 2003 als österreichischer Beitrag für den Auslandsoscar ins Rennen ging. Zu ihren TV-Hauptrollen gehören Jean-Jacques Kahns „À chacun son tour“ (France 2), Gabriel Baryllis „Seitensprung in den Tod“ (SAT.1), Bernhard Stephans „Ein Mann für gewisse Sekunden“ (ZDF), Andrea Katzenbergers „Alle Zeit der Welt“ (ARD), Christiane Balthasars „Fürchte Dich nicht“ (ZDF) und Ulli Baumanns Vierteiler „Wilde Wellen“ (ZDF). In der ZDF-Reihe „Engel der Gerechtigkeit“

(Regie: Karola Meeder, Sigi Rothemund) spielte Katja Weitzenböck die titelgebende Anwältin Dr. Patricia Engel. Im Kinofilm „Das Haus der Krokodile“, 2013 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet, war sie die Mutter dreier Kinder, die einem Geheimnis auf der Spur ist. 2014 folgten die Hauptrollen in der zweiteiligen internationalen Rosamunde Pilcher-Verfilmung „Valentine‘s Kiss“ an der Seite von Rupert Graves und Eileen Atkins (ZDF, Regie: Sarah Harding) und in der ARD-Reihe „Vancouver Bay“ (Regie: Michael Wenning). In der ARD-Serie „Paul Kemp – Der Mediator“ (Regie: Harald Sicheritz, Wolfgang Murnberger) spielte Katja Weitzenböck neben Harald Krassnitzer die Frau

eines Mediators. Zuletzt war sie als Internatsdirektorin in der ZDF-Reihe um ein Sportinternat, „Gipfelstürmer“ zu sehen. Dem Theater ist Katja Weitzenböck immer treu geblieben, an der Komödie am Kurfürstendamm war sie in „Paarungen“ zu sehen, am Schlosspark Theater Berlin in „Auf Messers Schneide (Cancun)“. Bei den Nibelungenfestspielen in Worms war sie „Kriemhild/Karina Bergmann“ in „Gold. Der Film der Nibelungen“ unter der Regie von Nuran David Calis. Im Renaissance Theater spielt sie den Monolog „Die Frau des Michelangelo“. Katja Weitzenböck lebt mit ihrer Familie in Berlin.


Jana Klinge Diana ... wurde in Osnabrück geboren und absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam. Seitdem lebt sie in Berlin. Seit 2004 stand sie für verschiedene TV-Filme vor der Kamera, u.a. für „Trau niemals deinem Schwiegersohn“ (Regie: Michael Kreihsl), „Inga Lindström: Wolken über Sommarholm“ (Regie: Karola Meeder), „Polizeiruf 110“ (Regie: Martin Luther) und „Der Kriminalist“ (Regie: Dagmar Hirtz). 2009 war sie in der 20-teiligen ARD-Serie „Geld.Macht.Liebe“ zu sehen. Auf der Kinoleinwand war Jana Klinge in den Filmen „21:37“ (Regie: Michal Ostatkiewicz) und in „Berliner Reigen“ (Regie: Dieter Berner) zu sehen. Auf der Bühne stand sie als Effi Briest (Regie: Petra Luisa Meyer) im gleichnamigen Stück sowie in Katharina Thalbachs Inszenierung von „Wie es euch

gefällt“ und zuletzt an der Komödie am Kurfürstendamm in „Im Sommer wohnt er unten“ (Regie: Martin Woelffer).



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Kategorie: Theaterveranstaltungen