5. Stück

Münchner Tournee

Arthur & Claire

Dienstag, 27.03.2018, 20 Uhr
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Komödie von Stefan Vögel
mit Hardy Krüger jr. und Eva-Maria Grein von Friedl und Ricardo Angelini


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Claire  -  Eva-Maria Grein von Friedl  
Arthur  -  Hardy Krüger jr.  
David, Arthurs Sohn  -  Ricardo Angelini  
Regie -  Ute Willing
Ausstattung -  Thomas Pekny

DAS STÜCK
Zwei Selbstmordkandidaten, die das Schicksal in einem Hotel zusammenführt: Arthur, geschieden, Sportlehrer und Nichtraucher, leidet unheilbar an Lungenkrebs. Er hat sich für ein letztes „Festmahl“ ganz alleine nach Amsterdam zurückgezogen, um am nächsten Tag in einer Sterbeklinik seinem Leben ein würdevolles Ende setzen zu lassen. Alles ist friedlich, nur die laute Musik aus dem Nachbarzimmer stört.
Als Arthur nach nebenan stürmt, um sich zu beschweren, macht er die Bekanntschaft der jungen Claire, die gerade dabei ist, sich ihrerseits einen Strick um den Hals zu legen: Sie hat bei einem Autounfall Mann und Kind in den Tod gefahren, kommt über das Trauma nicht hinweg.
Die folgende sarkastische Auseinandersetzung zwischen den beiden über den Sinn und Unsinn von Leben und Tod, von sterben wollen und sterben müssen, mündet schließlich in den Beschluss, den letzten Abend gemeinsam zu verbringen – in dieser herrlichen Stadt, die so viel mehr zu bieten hat als Sterbekliniken.
Am nächsten Morgen – gemeinsam in Arthurs Bett - erinnern sich beide an eine berauschte, rauschende Liebesnacht. Aber: Was war das jetzt? Schlussakkord oder Ouvertüre? Wie argumentiert man den eigenen Todeswunsch, wenn man den anderen vom Leben überzeugen will? Claire setzt alles daran, Arthur zum Weiterleben zu motivieren…
Stefan Vögel versteht es, aus einer traurigen Ausgangssituation eine federleichte Komödie wachsen zu lassen - das beherrschen nur Ausnahmeautoren dieses Genres. Man spürt die schmerzvollen Seiten irdischen Daseins und muss trotzdem lachen. In klugen, witzigen Dialogen kreisen die beiden Lebensmüden um die Dinge, die das Leben wirklich ausmachen, und sie beschließen, sich diesem Leben zu stellen und es auszukosten. Bis zum letzten Augenblick.
Ein bezauberndes Spiel um die menschliche Existenz, das sich tapfer seinen Weg zum Happy End erkämpft.

DIE SCHAUSPIELERIN
Eva-Maria Grein von Friedl
besuchte in früher Kindheit bereits eine Ballettschule, später nahm sie auch Jazz-, Modern- und Steppunterricht und begann eine professionelle Gesangsausbildung bei einem Dozenten der Hochschule für Musik Würzburg. Nach dem Abitur in Aschaffenburg ging sie als Gaststudentin ans Broadway Dance Studio und das Alvin Ailey American Dance Center in New York. Von 1999 bis 2003 studierte Eva-Maria Grein an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und trat in zahlreichen Bühnenproduktionen der Akademie auf. Es folgten weitere Theater- und Musicalengagements - unter anderem am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, am Theater am Kurfürstendamm in Berlin (beispielsweise in Swinging Berlin und Der Blaue Engel als Lola) und an der Komödie Frankfurt.
Im Kinofilm Mädchen, Mädchen 2 – Loft oder Liebe und der Sat1-Serie Bis in die Spitzen hatte sie erste Auftritte vor der Kamera. Einem größeren Fernsehpublikum ist Grein in der Rolle der Tessa Thalbach in der Telenovela Tessa – Leben für die Liebe sowie als Hochzeitsplanerin Marie Andresen im Traumschiff-Ableger Kreuzfahrt ins Glück bekannt geworden. Sie moderierte unter anderem mehrfach Die ZDF-Frühlingsshow. Außerdem ist sie immer wieder in zahlreichen Hauptrollen in Fernsehfilmen (Der Mann im Heuhaufen, Von Kerlen und Kühen, Ein Lied für Solveig, Jana und der Buschpilot u v. a.) und Serien (IK1-Touristen in Gefahr, Männer! Alles auf Anfang, Soko 5113 u. v. a.) zu sehen. Eva-Maria Grein von Friedl ist verheiratet und lebt mit Mann (Schauspielkollege Christoph von Friedl) und Sohn südlich von München.

DER SCHAUSPIELER
Hardy Krüger jr.
wurde 1968 im schweizerischen Lugano als Sohn des Schauspielers und Autors Hardy Krüger und der italienischen Malerin Francesca Marazzi geboren. Kurz nach seiner Geburt zog die Familie auf eine Farm in Tansania, wo er seine Kindheit verbrachte. Die Farm hatte als Kulisse für den 1962 gedrehten Hollywood-Film Hatari gedient, in dem sein Vater an der Seite von John Wayne gespielt hatte. Zurück in Deutschland besuchte Hardy Krüger jr. eine internationale Schule und arbeitete als Barmann und Koch, bevor er sich entschied, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten.  Nach drei Jahren intensiver Ausbildung an der Lee Strasberg School of Acting in Los Angeles und an professionellen Stunt-Schulen fühlte er sich 1991 bereit für die eigene Schauspielkarriere. Nach diversen Auftritten im amerikanischen Fernsehen hatte er sein deutsches Fernsehdebüt in der beliebten Serie Nicht von schlechten Eltern. Daraufhin folgte die Hauptrolle neben Ralf Bauer in der erfolgreichen Fernsehserie Gegen den Wind, die seinen Durchbruch bedeutete. Seit dieser Zeit ist Hardy Krüger jr. eine feste Größe der deutschen und internationalen Film- und Theaterszene. Er spielte unter anderem in der internationalen Kinoproduktion Asterix und Obelix an der Seite von Gérard Depardieu, im preisgekrönten Geschichtsepos Stauffenberg, und er war sieben Jahre lang als Förster Stefan Leitner in der populären Fernsehserie Forsthaus Falkenau zu sehen. Ganz gleich in welcher Rolle Hardy Krüger jr. auftritt, er ist immer ein Publikumsliebling. 2004 und 2006 war er sehr erfolgreich auf Tournee zu sehen mit Schmetterlinge sind frei und Besuch bei Mr. Green. Hardy Krüger jr. ist UNICEF-Botschafter und engagiert sich gegen Kinderprostitution. Außerdem hat er die Schirmherrschaft für die „TukTuk-Tour“, eine Goodwill-Fahrt von Asien nach Europa, übernommen. Er ist Mitglied der von Sigmar Gabriel ins Leben gerufenen Naturallianz, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzt und an zahlreichen anderen gemeinnützigen Initiativen beteiligt. 2013 zeigte er bei seiner ersten Fotoausstellung Perspektiven eine Auswahl von Porträts, die er bei seinen vielen Reisen rund um die Welt aufgenommen hat.

DER AUTOR
Stefan Vögel
Stefan Vögel wurde 1969 in Bludenz geboren und wuchs in Gurtis auf, einem 200-Seelen-Dorf in den Vorarlberger Alpen. Nach einem Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich wandte er sich bald ganz dem Theater zu. Erste Erfolge feierte er mit dem Kabarettprogramm Grüß Gott in Voradelberg, ehe er sich als Theater- und Drehbuchautor einen internationalen Namen machte. Seine Stücke Eine gute Partie, Global Player, Süßer die Glocken, Die süßesten Früchte, Altweiberfrühling, Bella Donna und andere feierten große Erfolge an deutschen Bühnen und wurden in Stuttgart, Wien, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Dresden, Düsseldorf, Bregenz, Prag und Krakau aufgeführt. Die Komödie im Bayerischen Hof zeigte zuletzt Verliebt, verlobt, verschwunden mit Jutta Speidel und die Multikulti-Komödie Achtung Deutsch!.

DER AUSSTATTER
Thomas Pekny
wurde in Linz geboren und besuchte in München die Rudolf-Steiner-Schule. Nach seiner Ausbildung an der Fachschule für Schreiner und Holzbildhauer begann er ein Studium an der Akademie für Bildende Künste in der Klasse Szenenbild bei Prof. Rudolf Heinrich in München.
Von 1975 bis 1980 führte ihn sein Berufsweg als Bühnenbildner zuerst an das Deutsche Theater nach Göttingen, dann von 1981 bis 1983 an die Städtischen Bühnen Augsburg. Von 1986 bis 2011 war er Ausstatter am Theater Heilbronn, seit 1983 ist er zudem Ausstatter an der Komödie im Bayerischen Hof München. Als freischaffender Bühnenbildner war er in Hamburg, Berlin, München, Salzburg, Wien, War-schau, Moskau und Peking tätig und arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Peter Weck, Karl-Heinz Stroux, Günther Fleckenstein, Ingmar Bergman, Klaus Wagner und Filippo Sanjust zusammen. Er übernahm die Ausstattung an der Staatsoper Hannover für Così fan tutte und Die verkaufte Braut, an der Staatsoper Lodz für Don Giovanni, am Maly Theater Moskau für Das Käthchen von Heilbronn sowie an der Staatsoper Warschau für Parsifal. Für das Staatstheater am Gärtnerplatz gestaltete er Kollos Wie einst im Mai, Tiefland, Die Fledermaus und Ein Walzertraum, für die Bayerische Staatsoper Massenets Don Quichotte und für die Festspiele Orff in Andechs Der Mond, Die Kluge und Die Bernauerin in den Inszenierungen von Prof. Hellmuth Matiasek sowie Ein Sommernachtstraum von Shakespeare/Orff und 2 nach Orff unter der Regie von Marcus Everding. In Salzburg stattete er 2016 die Welturaufführung von Funny Girl aus und gestaltete 2017 das Bühnenbild und die Kostüme für Wedekinds Lulu sowie für Der Nackte Wahnsinn – Noises off. Seit 1996 ist er Professor an der Hochschule Pforzheim für Experimentelle Gestaltung, Mode- und Bühnenkostüme. Für das Orff Zentrum München war er 2007 – im 25. Todesjahr des Komponisten – verantwortlich für das Design der Ausstellung Carl Orff – Humanist gegen den Strom der Zeit, die anschließend in San Francisco und weiteren Städten weltweit gezeigt wurde. Seit Februar 2016 ist er neben seiner Tätigkeit als Bühnen-, Kostümbildner und Hochschul-professor Intendant und Geschäftsführer der Komödie im Bayerischen Hof und der Münchner Tournee.



Fotos:©Münchner Tournee

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