4. Stück

EuroStudio Landgraf

Kunst

Mittwoch, 25.01.2017, 20 Uhr

Stück von Yasmin Reza
mit Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink und Luc Feit



Für Ihr Stück „»KUNST«“ wurde Yasmina Reza u. a. mit dem Prix Molière ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die ein Autor in Frankreich erhalten kann.


3_Leonard Lansink_c_Thomas Kost.jpg Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios. Für 200.000 Francs. Geradezu ein Schnäppchen! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes. Und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, 2_Heinrich Schafmeister_c_Herbert Began.jpgwas er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.

Die Wirkung dieses einfallsreichen und geistsprühenden Stücks lässt sich nicht einmal andeutungsweise wiedergeben. Mit allen Theaterwassern gewaschen ist die gefeierte Gegenwartsautorin Yasmina Reza. Immer wieder faszinierend ist ihr intuitives Gespür für Timing, durch das ihre Beziehungssaltos wie „Der Gott des Gemetzels“, „Drei Mal Leben“ u. a. zu Publikumsrennern werden.

1_Luc Feit_c_Dietrich Dettmann.jpgBegonnen hat der globale Reza-Hype mit „»KUNST«“. Seitdem gehören ihre geistreichen Gesellschaftskomödien ohne Zweifel weltweit zum Besten, was das zeitgenössische Theater zu bieten hat. In bisher weit über 1000 Inszenierungen amüsierte sich das Publikum rund um den Globus über die virtuosen, so federleichten wie hintergründigen Dialoge, mit denen sie in „»KUNST«“ das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft entlarvt.

Pressestimmen
zur EURO-STUDIO Produktion »KUNST« von 1996
(Regie und Raum: Fred Berndt)

Geistreiche Aufführung einer geistreichen Komödie
Durchdachte Regie.
Klaus Schmidt, Allgäuer Anzeigenblatt, 21.09.1996

»KUNST« – in überaus reizvoller Inszenierung von Fred Berndt Drei Männer, drei Sessel, drei Wände, in seinem beeindruckenden Bühnenbild führt Berndt auf optisch überzeugende Weise in die Tiefen des Geschehens. Gelungene Licht-, Farb- und
Musikeffekte verstärken die Eindrücke.
Dagmar Leinke, Sullinger Kreiszeitung, 19.09.1996

Prickelnde Dialoge: »KUNST« als pfiffige Komödie
Robert Stockamp, Wolfsburger Nachrichten, 21.09.1996

Viel Applaus gab es für ein modernes französisches Boulevardstück, das von Paris bis Berlin das Publikum amüsiert. Fred Berndt hat die Vorlage, in der sich die Kunst als Freundschaftskillerin erweist, mit viel Sinn für das Detail inszeniert.
Hans Herrmann, Mühlacker Tagblatt, 17.09.1996

Temporeiche Inszenierung
Ein echtes Festmahl für das Publikum.
km, WAZ, 21.09.1996

Pressestimmen
zur Pariser Uraufführung

Das pfiffige, ja sogar durchtriebene Stück ist einfach bejubelnswert.
»KUNST«? Große Kunst!
Les Echos, Paris

»KUNST« holt aus seinem Publikum das Beste heraus: Emotionen, Intelligenz, Humor.
L’Evenement

Zwei glänzende Stunden. Ein Schmuckstück von einem Text.
Valeurs Actuelles, Paris

Reza schreibt für ihre Schauspieler wie ein Komponist für seine Virtuosen.
Ein Wunder des Theaters. Man verlässt es begeistert.
Le Figaro, Paris

Regie und Raum: Fred Berndt
(wie schon bei der EURO-STUDIO-Produktion von 1996)
Kostüme: Barbara Krott

Fotos: © Thomas Kost, Herbert Began, Dietrich Dettmann

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