1. Stück

Camerata Instrumentale
der Musikschule Bremen

Samstag, 01.10.2016, 20 Uhr

Rodrigo Blumenstock, Oboe
Jörg Assmann, Leitung

Robert Schumann         Ouvertüre zu Shakespeare’s « Julius Caesar », op. 128
Richard Strauss              Konzert für Oboe und kleines Orchester D-Dur
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Robert Schumann          Sinfonie Nr. 4 d-Moll, op. 120

Bild "20130220-Blumenstock-10, c Julia Baier, 01.10.16.jpg"Rodrigo Blumenstock studierte in Freiburg und Hannover bei Ingo Goritzki, Heinz Holliger und Hans Elhorst. Er ist Solo-Oboist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und war in der gleichen Funktion Gast bei führenden Symphonieorchestern.  Als Solist trat er in Frankfurt (Alte Oper), Wien (Konzerthaus), Köln (Philharmonie), München (Herkulessaal), bei der "Bachwoche Ansbach", dem "Shanghai International Radio Music Festival", dem "Kammermusikfest Lockenhaus" (wo er mit Nikolaus Harnoncourt und Gidon Kremer zusammenarbeitete) und dem "Mozart Fest Würzburg" auf, begleitet von der Deutschen Kammerphilharmonie, der Solistengemeinschaft der Bachwoche Ansbach und dem WDR-Sinfonieorchester Köln. Seine musikalischen Aktivitäten reichen vom Spiel auf historischen Instrumenten, der Kammermusik (u.a. mit dem Beaux Arts Trio) und der Pädagogik (Lehraufträge für Oboe, Kammermusik und Bläsersatz an den Musikhochschulen Köln/Wuppertal, Essen und Lübeck) bis zur Neuen Musik. Mehrere Komponisten widmeten ihm Werke, darunter das Oboenkonzert "Extase" des Messiaen-Schülers Qigang Chen. Den Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie wurde der Echo-Preis verliehen.
Rodrigo Blumenstock ist Dirigent des Bremer Orchesters „Sinfonia Concertante“, in dem Musiker der Deutschen Kammerphilharmonie mit Bremer Bürgern, befreundeten Musikern und Musikstudenten zusammenspielen. Mit Gidon Kremer als Solisten dirigierte er die Deutsche Kammerphilharmonie auf einer Europa-Tournee in Sälen wie dem Barbican Center (London), dem Chatelêt (Paris) und dem Musikverein (Wien); er leitete zahlreiche Uraufführungen, u.a.  von Sofia Gubaidulina (Kölner Philharmonie), Xiaoyong Chen (Musikhalle Hamburg) und Luca Lombardi (Einweihung Hanse-Wissenschaftskolleg). Mehrmals war er Gastdirigent  der  „Orquestra Sinfônica da Bahia“ (Brasilien).
Eine CD der Kammerphilharmonie portraitiert ihn als Oboisten, Kammermusiker und Dirigenten. (www.kammerphilharmonie.com/Rodrigo_Blumenstock_-_Portrait.html)

Bild "Foto Jörg Assmann, c Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, 01.10.16.jpeg"Jörg Assmann bestimmt seit April 2007 die Geschicke des Orchesters. Die überlegte Planung der Proben, ein hoher künstlerischer Anspruch an alle Orchestergruppen und nicht zuletzt die inspirierende Motivierung durch den Dirigenten bewirken, dass die Teilnehmer(innen) auch nach vielen Jahren mit großer Begeisterung bei der Musik sind. Jörg Assmann ist seit 1987 Stimmführer der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, mit der er 1992 nach Bremen übersiedelte. Während er daneben zunächst intensiv der Kammermusik sich widmete, kommen seit 2005 Dirigierstudien (Unterricht/Meisterkurse) hinzu und damit das Interesse für größere symphonische Musik. Von 2009 - 2012 war er künstlerischer Leiter und Dirigent des Kindermusik-Camps der Jeunesse Österreich, einem Orchester mit ca. 100 Kindern. - Darüber hinaus ist er vielfältig pädagogisch tätig: innerhalb der pädagogischen Aktivitäten seines Orchesters, als Helfer beim Landesjugendorchester Bremen und als Leiter von Kammermusikkursen für Laien und solchen für Schüler.

Bild "P714_15_101, c FOTOGRAFIK, Bremen.jpg"Wir, die Camerata Instrumentale der Musikschule Bremen, sind ein Sinfonieorchester mit etwa 70 Mitgliedern zwischen 15 und 80 Jahren: Schüler, Studenten, Lehrkräfte, Ärzte, Lehrer, Rentner… . In wöchentlichen Proben erarbeiten wir jedes Jahr
zwei Programme für unsere Frühjahrs- und Herbstkonzerte.
Beim Laienorchester-Wettbewerb 1986 in Würzburg erspielten wir uns einen ersten Bundespreis, dem beim Wettbewerb 2000 in Karlsruhe der Sonderpreis für die Interpretation eines zeitgenössischen Werkes folgte. Im Mai 2012 nahmen wir erfolgreich am deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim teil. In den Programmen bemühen wir uns, immer andere Soloinstrumente vorzustellen: So haben wir z.B. von A. Dvořák das Konzert
für Cello und Orchester in H-Moll gespielt, von J. Brahms das 1. Klavierkonzert D-Moll, von R. Strauss das Konzert für Horn und Orchester Nr. 1, von J. Haydn das Konzert für Trompete und Orchester in Es-Dur oder von Brahms die Rhapsodie für eine Altstimme, Männerchor und Orchester gespielt.
Das Programm der Camerata umfasst Werke von der Romantik bis zur Moderne: So z.B. von D. Schostakowitsch die Suite aus der Filmmusik „Die Stechfliege“, oder 2012 von Dinescu den 1. und 5. Satz der Schostakoviana (Uraufführung).
Mit diesem Orchester werden Nachwuchsmusikern als Solisten hervorragende Auftrittsmöglichkeiten geboten.
www.camerata-instrumentale.de
Hermann-Grevesmühl-Gesellschaft
Verwendungszweck: Camerata Instrumentale

Foto: ©Julia Baier, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Fotografik Bremen

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