1. Konzert

Philharmonie Kiew

Freitag, 10.11.2017, 20 Uhr
Antonii Baryshevski, Klavier
Mykola Dyadiura, Leitung


Edvard Grieg: Konzertouvertüre „Im Herbst“ op. 11
Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54
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Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73


Bild "Antonii Baryshevskyi, c Neda Navaee.jpeg II, 10.11.17.jpg"Antonii Baryshevskyi
Klavier

Antonii Baryshevskyi wurde in Kiew, Ukraine, geboren und begann im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Nach dem Besuch der Lysenko-Musikschule in Kiew, studierte er an der Nationalen ukrainischen Musikakademie „Peter Tschaikowsky“ bei Prof. Valerie Kozlov. Zur Zeit setzt er seine Studien als Postgraduate bei Prof. Kozlov fort und erhält parallel Unterricht an der „Ecole Normale de musique de Paris“ bei Prof. Marian Rybicky. Weitere musikalische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Alfred Brendel, Profs. Lily Dorfmann, Daniel Pollack, Stefan Sheya, David Lively und Boaz Sharon. Im Jahr 2012 wurde der junge Pianist zum Solisten der Nationalen Philharmonie der Ukraine ernannt. Antonii Baryshevskyi hat über zwanzig Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen, so z.B. den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb S. Richter in Zhitomir, Ukraine (2003), den ersten Preis beim 51. Internationalen Klavierwettbewerb „Premio Jaen“ in Jaen, Spanien (2009) und den zweiten Preis und den Publikumspreis beim 58. Ferruccio Busoni Internationalen Klavierwettbewerb in Bozen, Italien (2011). Zu seinem bisher größten Erfolg zählt der Gewinn des ersten Preises, der Goldmedaille und des Sonderpreises für die beste Interpretation einer israelischen Komposition beim 14. Internationalen Klavierwettbewerb „Arthur Rubinstein“ in Tel-Aviv, Israel (2014).
Auftritte führten Antonii Baryshevskyi auf Festivals und in Konzertsälen in Russland, Serbien, Rumänien, Polen, Deutschland, Belgien, Spanien, England und in die USA. 2009 erschien eine CD-Aufnahme bei dem Label Naxos mit Werken u.a. von Scarlatti, Ravel und Debussy. 2015 folgte eine weitere CD mit Werken von Mussorgsky und Skrjabin bei Harmonia mundi (Cavi-Music).

Bild "Mykola Dyadiura 2011 - kl, c VSG Management, 10.11.17.jpg"Mykola Dyadiura
Dirigent

Mykola Dyadiura wurde 1961 in Kiew geboren und studierte bei Roman Kofman am Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium in Kiew. Dyadiuras Karriere begann 1987, als er einen internationalen Dirigier-Wettbewerb in Japan gewann und anschließend von Seiji Ozawa nach Tanglewood eingeladen wurde, wo er bei diesem und bei Leonard Bernstein und André Previn studierte. 1986-1988 war er Chefdirigent der Philharmonie Omsk und von 1989-1996 stand er in gleicher Position den Symphonieorchestern in Seoul und Gwangju (Südkorea) vor. Zudem wurde er seit 1988 regelmäßig als Gastdirigent an die Nationaloper der Ukraine in Kiew eingeladen. 1996 wurde er zum Chefdirigenten des Sinfonieorchesters der Nationalen Philharmonischen Gesellschaft der Ukraine (Philharmonie Kiew) ernannt, eine Position, die er 2011 aufgab, um Musikdirektor der ukrainischen Nationaloper in Kiew zu werden.
Tourneen führten ihn durch Deutschland, Frankreich, Spanien, Polen, Japan, nach Costa Rica, in die Türkei und in die Schweiz. 2003 wurde er für seine Verdienste ausgezeichnet. 2005 wurde ihm von der französischen Regierung der Titel „Ritter der Künste und Literatur“ verliehen.

Bild "Phil. Kiew.jpg"Das Sinfonieorchester der Nationalen Philharmonischen Gesellschaft der Ukraine (Philharmonie Kiew) wurde 1995 gegründet und hat sich in relativ kurzer Zeit einen außerordentlichen Ruf erworben. Inzwischen gilt es als eines der wichtigsten Orchester Osteuropas. In dem berühmten Lysenko-Saal in Kiew findet jährlich eine große Anzahl von Konzerten satt, die sämtlich mit Enthusiasmus aufgenommen werden. Zu Gast waren bedeutende Solisten wie Gidon Kremer, Luciano Pavarotti, Liana Issakadze, Natalia Gutman und viele mehr. Als Gastdirigenten seien Roman Kofman, Mikis Theaodorakis und Kristof Penderecki genannt. Seit 2001 wird das Orchester jährlich zum Internationalen Festival La Chase Dieu in Frankreich eingeladen. Auch gab es bereits mehrere Konzerte beim Internationalen Berlioz Festival in La Cote St.-André, dem Geburtsort des Komponisten.
Konzertreisen führten das Orchester nach Frankreich, Spanien, Österreich, in die Schweiz und nach Japan. In Deutschland gastierte das Ensemble bereits in der Philharmonie Berlin, in der Philharmonie Köln und im Münchner Gasteig.


Foto: A. Baryshevskyi © Neda Navaee, M. DYadiura und Orchester © VSG Management


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