6. Konzert

Mährische Philharmonie Olmütz

Mittwoch, 15.03.2017, 20 Uhr
Alexandr Shaikin, Klavier
Simone Zgraggen, Violine
Volker Schmidt-Gertenbach, Leitung

Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-dur op. 61
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Robert Schumann: Symphonie Nr. 4 d-moll op. 120

Bild "ALEKSANDR SHAIKIN 1 (c) Priska Ketterer, 15.03.17.jpg"Aleksandr Shaikin wurde 1987 in Russland geboren. 2002 trat er in die Gnessin-Spezialschule ein, wo er die Klasse von Anna Arzamanova besuchte. 2005 setzte er sein Studium am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Prof. Elisso Virsaladzé fort und schloss dieses 2011 ab. Es folgten Nachdiplom-Kurse bei Prof. Elisso Virsaladzé in Moskau und bei Prof. Pavel Gililov am Salzburger Mozarteum (2013- 2015). Seit 2006 hat er zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und Preise bekommen, u.a. beim Gubaidulina-Klavierwettbewerb in Kazan, beim Almaty Wettbewerb in Kasachstan, beim Zuloaga-Klavierwettbewerb in Valladolid und beim George Thymis-Klavierwettbewerb in Thessaloniki. In Zürich gewann er im Juni 2015 den 2. Preis beim prestigereichen Concours Géza Anda. Seine Affinität zur Kammermusik unterstreicht Shaikin mit der Gründung eines eigenen Klaviertrios unter dem Namen «Aleksandr», das durch Preise bei den Kammermusikwettbewerben von Graz (2012), Kaluga (2011) und Moskau (2011) ausgezeichnet wurde. Er gab Klavier-Rezitale in verschiedenen renommierten russischen Konzertsälen, aber auch in Deutschland, Oesterreich, Italien, Spanien, Griechenland, der Schweiz, Kasachstan, Estland, Ukraine und Azerbaijan. Als Solist war er bisher mit dem Staatlichen Svetlanov-Orchester, der Moskauer Philharmonie, den Sinfonieorchestern von Yaroslavl, Orel, Thessaloniki, Valladolid, Almaty sowie dem Musikkollegium Winterthur und dem Tonhalle-Orchester Zürich zu hören. In Verbindung mit seinem zweiten Preis in Zürich hat er im September 2015 sein Debüt beim Septembre Musical, Montreux, mit Gershwins Klavierkonzert in F-Dur im Strawinsky-Auditorium in Begleitung der European Philharmonic of Switzerland unter John Fiore gegeben.

Bild "Simone Zgraggen 2014 III kl.jpg"Die Schweizer Geigerin Simone Zgraggen hat eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik Freiburg und ist Konzertmeisterin der Basel Sinfonietta. Als Solistin und Kammermusikerin konzertierte sie in Europa, Amerika und Asien. Simone Zgraggen machte Aufnahmen bei Bella Musica (Brahms Doppelkonzert und Bach Partita d-moll), bei claves (Werke für Violine und Klavier von Schoeck mit dem Pianisten Ulrich Koella) und bei genuin (Streichquintette von Schubert und Boccherini mit dem Schubert-Quintett – ausgezeichnet bei klassik.com). Sie realisierte Aufnahmen bei verschiedenen führenden Radiostationen in Europa. Simone Zgraggen studierte am Konservatorium Luzern bei Alexander van Wijnkoop (Lehrdiplom mit Auszeichnung), an der Musik-Akademie Basel ebenfalls bei van Wijnkoop (Konzertreifediplom mit Auszeichnung) und an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Ulf Hoelscher (Künstlerisches Aufbaustudium mit Auszeichnung; Konzertexamen mit
Auszeichnung). Unter anderem belegte sie Meisterkurse bei Igor Ozim, Sachar Bron, Ana Chumachenco, Rainer Kussmaul und Thomas Zehetmair.
Simone Zgraggen war Stipendiatin des Migros-Genossenschaft-Bundes und der Kiefer Hablitzel Stiftung, gewann den Shar Award (USA), den 1. Preis beim Hochschulwettbewerb der Musikhochschulen in der Bundesrepublik Deutschland und den „Lions-Preis“ sowie den „Brahms-Preis“ an der Carl-Flesch-Akademie in Baden-Baden. 2006 wurde ihr der Hauptförderungspreis der Kunst- und Kulturstiftung Danioth verliehen. Von 2001 bis 2004 hatte sie einen Lehrauftrag für Streichermethodik an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Von 2001 bis 2012 lehrte sie Violine am Zürich Konservatorium Klassik und Jazz. Von 2004 bis 2011 wirkte sie am Summer music camp Lenk und Zuoz. Seit 2012 unterrichtet sie eine Meisterklasse an der aims Academy in Solsona (Spanien).

Bild "VSG, c privat, 04.01.17.jpg"Volker Schmidt-Gertenbach war von 1974 bis 1989 Chefdirigent des Göttinger Symphonie Orchesters. Seither widmet er sich ausschließlich seinen umfangreichen Verpflichtungen als Gastdirigent in aller Welt. Künstler wie Wilhelm Kempff, Claudio Arrau, Alfred Brendel, Martha Argerich, Geza Anda, Mstislav Rostropovitch, Heinrich Schiff und Frank Peter Zimmermann zählen zu jenen Persönlichkeiten, mit denen er mehrfach bzw. regelmäßig musiziert hat. Neben seinem Engagement in Göttingen war Volker Schmidt-Gertenbach von 1981 bis 1984 auch ständiger Dirigent des Radio Symphonie-Orchesters in Stavanger (Norwegen). Besonders verbunden ist er heute den weltberühmten Orchestern "Sinfonia Varsovia", "AUKSO Kammerorchester" und "Cappella Istropolitana". Mit ihnen hat er umfangreiche Konzertreisen durch die Bundesrepublik, Italien, die USA, Spanien und Japan absolviert. In Städten wie Wien, Berlin, Rom, Chicago und Washington ist er ebenso aufgetreten wie beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Eastern Music Festival (USA), dem Sommer-Festival von Menton in Frankreich, dem Rheingau Musik Festival und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Ferner war er als Gastdirigent in den Ländern Frankreich, Großbritannien, Irland, Dänemark, Norwegen, Spanien, Italien, Schweiz, Österreich, Niederlande, Belgien, Ungarn, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Polen, Rußland, Ägypten, Israel, Korea, Japan, Südafrika, Mexiko und den USA. Über 100 Werke hat er für die verschiedensten Rundfunkanstalten eingespielt, ist mehrfach im Fernsehen aufgetreten und hat sich auch auf dem Tonträgermarkt einen Namen gemacht.

Bild "MPO 2015 - II mittel, c MFO Quelle.jpg"Die Mährische Philharmonie Moravská Filharmonie Olomouc zählt zu den erfolgreichsten und ältesten Symphonieorchestern der Tschechischen Republik. Sie hat ihren Sitz in Olmütz/ Olomouc, der historischen Hauptstadt Mährens. Die Mährische Philharmonie ging vor 50 Jahren aus dem Olomoucer Opernorchester hervor. Das Orchester widmet seine Aufmerksamkeit den Meisterwerken des 19. und des 20. Jahrhunderts, wobei mit dem Werk Gustav Mahlers, der zeitweilig in Olmütz wirkte, besondere Akzente gesetzt werden. Zum traditionellen Repertoire zählen selbstverständlich die Klassiker tschechischer Musikkultur wie Antonin Dvořak, Bedřich Smetana, Leoš Janáček und Bohuslav Martinů.
An der Spitze der Mährischen Philharmonie standen herausragende Persönlichkeiten wie z.B. Otto Klemperer und Lord Yehudi Menuhin. Berühmte Solisten wie Sviatoslav Richter, Igor Oistrach, Gidon Kremer, Pierre Fournier, Josef Suk, José Carreras, Agnes Baltsa und viele andere zählen zu ihren Gästen. Zahlreiche Tourneen führten das Orchester in fast alle Länder Europas. Es hat an allen bedeutenden Musikfestivals in Deutschland, Frankreich, Spanien, Griechenland, Italien und Österreich teilgenommen. Nicht zuletzt ist die Mährische Philharmonie auch eine Kulturinstitution, die das musikalische Leben in Olmütz entscheidend gestaltet. Sie organisiert das internationale Musikfestival „Olomoucer Musik Frühling“ und das „Internationale Orgelfestival Olomouc“. Beide Festivals werden jährlich in den stimmungsvollen Kirchen der Stadt veranstaltet.

Fotos: ©Priska Ketterer, VSG Management, privat, MFO Quelle
            
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