5. Konzert

Trio Dartigalongue

Samstag, 11.02.2017, 20 Uhr
Sophie Dartigalongue, Fagott
Aude-Marie Pilotz, Viola di Gamba
Sabine Erdmann, Cembalo

Bild "Trio Dartigalongue II kl, c Stefan Röhl, 11.02.17.jpg"Antonio Vivaldi: Sonate Nr 4 in B-Dur op. 17, Rv 45
Joseph Bodin de Boismortier: Sonate Nr. 2 in G-Dur op. 50
Georg Philipp Telemann: Sonate in f-moll
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Antoine Dard: Sonate Nr. 6 in a-moll
                              Georg Philipp Telemann: Sonate in e-moll
                              Antonio Vivaldi: Sonate 9 in g-moll, RV 42

Bild "Sophie Dartigalongue, 11.2.17.jpg"Die Französin Sophie Dartigalongue begann ihre Musikerlaufbahn auf der Gitarre. Weil sie ein Orchesterinstrument lernen wollte, fing sie mit Klarinette an und stieg im Alter von dreizehn Jahren auf das Fagott um. Am Konservatorium in Lyon hatte sieUnterricht bei Carlo Colombo und Jean Pignoly, bevor sie Stipendiatin in derOrchesterakademie der Berliner Philharmoniker wurde und bei Daniele Damiano studierte. Im Juni 2014 hat sie ihr Masterstudium bei Volker Tessmann an derHochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin abgeschlossen. Bereits seit Mai 2013 erhielt sie die Stelle als Solo-Kontrafagottistin bei den Berliner Philharmonikern. 2015 wechselte sie als Solo-Fagottistin in das Orchester der Wiener Staatsoper (Nachfolgerin von Michael Werba). Sophie Dartigalongue spielte mit Orchestern wie dem Orchestre National de Lyon, dem Orchester der Opera de Lyon, dem Orchestre des Pays de Savoie, dem Sinfonieorchester des Bayrischen Rundfunks, der Südwestdeutschen Philharmonie und der Sinfonia Varsovia. Aus zahlreichen internationalen Wettbewerben ging sie als Preisträgerin hervor: Im Jahr 2012 gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Fagott-Wettbewerb Michal Spisak in Polen, den zweiten Preis 2011 beim Internationalen Fagott-Wettbewerb Crusell in Finnland, den zweiten Preis beim Fox Gillet in den USA und den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb AudiMozart in Italien 2010. 2013 erspielte sich Sophie Dartigalongue einen zweiten Preis (ein erster Preis wurde nicht vergeben) und den Publikumspreis bei dem renommierten ARD Musikwettbewerb in München. 2014 wurde sie mit dem Beethoven-Ring des Bonner Beethovenfestes ausgezeichnet.

Bild "Sabine Erdmann, 11.2.17.jpg"Sabine Erdmann erhielt ihren ersten Cembalounterricht mit elf Jahren bei Beata Seemann in München. Von 1988-1993 studierte sie an der Staatlichen Hochschule für Musik Heidelberg- Mannheim bei Egino Klepper, danach an der Universität der Künste Berlin bei Mitzi Meyerson. Sie besuchte Meisterkurse bei Menno van Delft, Lars Ulrik Mortensen und Jesper Christensen. Seit 1998 lebt Sabine Erdmann als freischaffende Cembalistin in Berlin. Neben ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit ist sie als gefragte Continuo-Spielerin Mitglied verschiedener Orchester und Kammermusikensembles, wie z.B. bei Concerto Grosso Berlin, bei der Cammermusik Potsdam und den Heidelberger Sinfonikern. Außerdem spielt sie bei Concerto Brandenburg, der Lautten-Compagney, der Kammerakademie Potsdam, dem Deutschen Sinfonie Orchester Berlin und dem Ensemble Resonanz Hamburg.

Im Alter von sechs Jahren begann Aude-Marie Piloz mit dem Cellounterricht. Ihre Vorliebe für alte Musik und die Begegnung mit der Gamben-Spielerin Nima Ben David bestärkten sie in ihrer Entscheidung Viola di gamba am Conservatoire à rayonnement régional (CRR) von Boulogne-Billancourt zu studieren. Parallel dazu studierte sie Tontechnik am Konservatorium (CNSM) in Paris, wo sie im Jahr 2008 ihre Studien mit dem Diplom abschloß. Seitdem arbeitet sie als Tonmeisterin und künstlerische Direktorin für verschiedene Labels wie z.B. Virgin Classics, Erato, Eurydice und Sony. Darüber hinaus ist sie für Direktübertragungen von Konzerten und Opern der Sender Radioclassique FR, Medici oder Arte Live Web zuständig. Als Gambistin spielt sie regelmäßig mit dem Ensemble „Le concert des Planètes-Consort“ bei verschiedenen Festspielen wie dem Festival in Arques-la-bataille, der „Sinfonia en Périgord“ in Périgueux und dem Festival „Marin-Marais“ in Paris. Ihr erstes Album wurde begeistert aufgenommen und erhielt fünf Diapasons (frz. Stimmgabeln) bei der Vergabe des „Diapason d’or“-Schallplattenpreises. Aude-Marie Piloz ist auch Mitglied der Gruppe „Consort de la Belle-feuille“, mit der sie u.a. bei den Festspielen „Automne Musical de Nîmes“ und „Quatuor à l'Ouest“ aufgetreten ist. In diesem Jahr hat sie zusammen mit Francisco Manalich und Marie Favier das Ensemble „Comet Musicke“ gegründet, das sich besonders mit Werken für Gesang und Viola di Gamba auseinandersetzt.

Foto: ©Stefan Röhl, VSG Management

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