2. Konzert
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Daniel Röhn, Violine
Ana de la Vega, Flöte


Sonntag, 10.12.2017, 20 Uhr
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J.- M. Leclair: Vivace aus der Sonate Nr. 3 C-dur op. 3/3
C. Ph. E. Bach: Duett für Flöte und Violine G-dur
Ch. W. Gluck: Melodie aus „Orpheus und Eurydice“
H. Wieniawski: Caprice op. 18/ 3 D-dur
W.A. Mozart: Deh, vieni alla finestra aus Don Giovanni
L.v. Beethoven: Menuett G-dur WoO 26
H. Wieniawski: Caprice op. 18/ 4 A-dur
F. Kreisler: Recitativo & Scherzo Caprice
E. Ysaye: Sonate Nr. 6 E-dur op. 27/ 6 – für Violine Solo

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C. Debussy: Syrinx – für Flöte Solo
N. Edwards: Jabuzri – für Flöte Solo
F. A. Hofmeister: Duo Concertante Nr. 3 F-dur
W.A. Mozart/ D. Röhn: Fantasie über „Die Zauberflöte“



Bild "Ana de la Vega, 10.12.17, c Neda Navaee, Berlin.jpg"Ana de la Vega
Flöte

Nur wenige Flötisten ihrer Generation haben weltweit mit solchem Elan als Solist und als Kammermusiker konzertiert. Ana de la Vegas Wigmore Hall Debüt wurde als “herausragend” (Classical Source) gelobt, ihr Cadogan Hall London Auftritt als “wahre Kunst” (Musical Opinion), und ihr Berliner Philharmonie- Debüt als “Kunst der ersten Klasse”. Ihre Aufführung des Mozart Flötenkonzerts DDur mit dem English Chamber Orchestra in London wurde von der Kritik gefeiert, und eine CD Aufnahme beider Mozartkonzerte und des Flötenkonzerts von Joseph Mysliveček mit demselben Orchester ist gerade abgeschlossen. Höhepunkte der Spielzeit 2016-17 beinhalteten eine Konzertreise als Solistin durch die Ukraine, ein Rezital in der Londoner Wigmore Hall und die Weltpremiere der Flötensonate von Beth Barfield-Brown. Ihre Premiere des von ihr wiederentdeckten Mysliveček Flötenkonzerts mit dem English Chamber Orchestra wurde live auf BBC Radio 3 ausgestrahlt, bekam den “Critics’Choice" im London TimeOut Magazine und erhielt begeisterte Kritiken im BBC Magazine, Gig Magazine und dem Daily Telegraph. Durch ihr ständiges Bemühen ihrem Instrument zu neuem Repertoire zu verhelfen ist Ana de la Vega schnell zu einer internationalen Botschafterin ihres Instruments geworden. Die große französische Schule des Flötenspiels ist unüberhörbar in ihr verankert. Ana studierte für ihren Premier Prix am Pariser Conservatoire Supérieur bei Catherine Cantin, sowie bei Philippe Pierlot und Raymond Guiot. Die in Australien geborene Tochter britisch-argentinischer Eltern wurde mit 23 Jahren Soloflötistin im Orquestra Sinfonica do Norte in Portugal. Die gleiche Position hatte sie später auch in der EPK Europa Philharmonie in Baden-Württemberg und bei der Philharmonie der Nationen in Hamburg, bevor sie sich ganz ihrer solistischen Tätigkeit widmete. Ana ist Gründer und künstlerischer Leiter der London International Players, einem Ensemble, das die besten Musiker ihrer Generation zusammenbringt und das bereits in seiner ersten Saison in den größten Sälen Europas konzertierte und mit "explosiven und blendenden Aufführungen” (World of Classical Music, Wigmore Hall Review) Schlagzeilen machte.

Bild "Daniel Röhn,I, 10.12.17, c Andy Baker, Sydney.jpg"Daniel Röhn
Violine

„Ich will etwas erzählen, was man nicht lesen kann.“ Fast poetisch klingen diese Worte, mit denen Daniel Röhn sein künstlerisches Credo umschreibt. Dabei vermag er das Auditorium nicht nur mit seiner bestechenden Musikalität zu bezaubern, sondern auch mit einer mühelos anmutenden Virtuosität und einem „kernigen, leuchtenden Ton“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) zu fesseln. Früh schon griff er zur Geige, einem Instrument, das in der Familie seit zwei Generationen eine klingende Rolle spielt: Vater und Großvater haben über Jahrzehnte hinweg als renommierte Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks die weltweit einzigartige deutsche Orchesterlandschaft aktiv mitgestaltet. Eingebettet in diese großartige Tradition konnte sich Daniel Röhns musikalische Begabung ungestört entfalten. Sein außergewöhnliches Talent vervollkommnete er bereits in jungen Jahren bei Ana Chumachenco an der Münchner Musikhochschule. Nachdem Daniel Röhn auf Einladung von Lorin Maazel, Riccardo Muti und Esa-Pekka Salonen das große klassisch-romantische Konzertrepertoire, aber auch Werke der Moderne interpretiert hatte, wählte ihn 2005 die European Concert Hall Organisation (ECHO) zum Rising Star. Seither gastierte er wiederholt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, der Cappella Istropolitana und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Ferner erhielt er als Solist und Kammermusiker zahlreiche Einladungen in die großen Konzertsäle der Alten und Neuen Welt: Berliner Philharmonie, Münchner Philharmonie am Gasteig, Festspielhaus Baden-Baden, Konzerthaus Wien, KKL Luzern, Concertgebouw Amsterdam, Cité de la Musique Paris, Southbank Centre, Wigmore Hall London und Carnegie Hall New York. Um sein Spiel zu beschreiben, reicht es nicht aus, allein von einer beeindruckenden technischen Bravour zu sprechen. Es sind vielmehr der schmelzend warme Klang und die gestaltenden Gesten, mit denen Daniel Röhn begeistert. Er knüpft dabei an Traditionen des musikalischen Ausdrucks an, die man fast schon verloren glaubte. So überrascht es nicht, wenn Ruggiero Ricci, einer der bedeutendsten Geigenvirtuosen des letzten Jahrhunderts, bereits über den jungen Künstler enthusiastisch bemerkte: „Sein Spiel erinnert an die alten Meister!“ Und tatsächlich zögert Daniel Röhn auch heute nicht, diese anerkennenden Worte mit der ihm eigenen Selbstironie zu bestätigen: „Den Mut und Willen zu einer eigenen Handschrift habe ich mir bei den Kreislers und Heifetzes abgelauscht. Einer meiner besten Lehrer war der Plattenschrank meiner Eltern.“ Kaum anderer Musiker vermag es denn auch derzeit, die funkelnden Preziosen eines Fritz Kreisler in so brillanter Weise wieder lebendig werden zu lassen, wie dies Daniel Röhn auf seinem aktuellen Album The Kreisler Story (EDEL/ Berlin Classics) gelungen ist.

Fotos: © VSG Management, Neda Navaee, Andy Baker
            

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