4. Konzert

Lemberger Virtuosen

Mittwoch, 04.01.2017, 20 Uhr
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James Jenkins, Tuba
Marianna Bednarska, Marimba
Mário Košik, Leitung


Jan Koetsier: Concerto für Tuba und Streichorchester op. 77
Ney Rosauro: Konzert für Marimba und Streicher

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Franz Schubert: Der Tod und das Mädchen (Fassung für Streichorchester)

Bild "James Jenkins I, 5.2.18, c VSG Management.jpg"James Jenkins
Tuba

James Jenkins hat an der Universität Miami studiert und war nach seinem Abschluß im Jahr 1983 zehn Jahre lang Solo-Tubist beim Alabama Symphonieorchester. In dieser Zeit unterrichtete er an der University of Alabama in Tuscaloosa, an der University of Montevallo und an der Samford University in Birmingham. Im Jahr 1993 ging er für zwei Spielzeiten als Personalmanager und Tuba-Spieler zu der Philharmonie Naples in Florida. Parallel dazu war er sechs Spielzeiten lang als Solo- Tubist am Opernhaus Santa Fe in New Mexico engagiert. Seit 1995 ist James Jenkins als Solo-Tubist beim Jacksonville Symphony Orchestra in Jacksonville in Florida. Darüber hinaus hat eine Gastprofessur an der University of Florida in Gainsville.
Als Gründungsmitglied des „New Brass Ensemble“, einer Gruppe von fünf herausragenden schwarz-amerikanischen klassischen Musikern, ist James Jenkins überall in den USA aufgetreten. Als Solist ist er regelmäßig in Recitals, in Solokonzerten und bei Radioaufnahmen zu hören. CD-Aufnahmen sind bei CBS, EMI und Crystal recording labels erschienen. Orchestertourneen mit dem Boston Symphony Orchestra und mit dem Cleveland Orchestra führten ihn in den letzten Jahren auch nach Europa. James Jenkins ist ein Meister zeitgenössischer Musik und hat viele Komponisten zu neuen Werken inspiriert und diese uraufgeführt. Dazu zählen u.a. Arbeiten von John Stevens (University of Wisconsin at Madison), Dr. William Banfield (Indiana University), Dr. John Price (University of Florida), Dr. Daniel Adams (University of Miami), Dr. Samuel Hamm (University of Florida), James Stephenson III (University of Florida) und Brian Balmages. Für unsere Tournee mit den Lemberger Virtuosen wird der amerikanische Komponist Shawn Hundley, Prof. für Komposition und Musiktheorie an der Bethune-Cookman University in Florida, ein Werk für Tuba und Streichorchester schreiben.

Bild "Marianna Bednarska I, 5.2.18, c Oliver Röckle.jpg"Marianna Bednarska
Marimba

Marianna Bednarska wurde 1993 in Warschau geboren und besucht in ihrer Heimatstadt die Staatliche Musikschule Karol Szymanowski. 2012 schloß sie ihre Ausbildung in der der Schlagzeug-Klasse von Henryk Mikołajczyk mit Auszeichnung ab. Zur Zeit studiert sie bei Prof. Marta Klimasara an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Im Laufe ihrer musikalischen Ausbildung hat sie an vielen Percussion-Wettbewerben teilgenommen und über 20 erste Preise gewonnen, so z.B. bei den Wettbewerben in Chicago (2016), in Bamberg (2016), Paris (2009), Fermo (Italien 2008), Plovdiv (Bulgarien 2007), Warschau (2010, 2011), Oppeln (2010), Stettin (2006, 2004, 2002) und Breslau (2003). Zudem bekam sie einen Sonderpreis beim Internationalen Percussion Wettbewerb in Plovdiv (Bulgarien 2007) zugesprochen und war Halbfinalistin des Universalen Marimba Wettbewerbs der Belgischen Königin. Beim Nationalen Eurovision Wettbewerb für junge Musiker gewann Sie 2009 den Titel „Young Musician of the Year“. Marianna Bednarska nahm an internationalen Meisterkursen teil und ließ sich vom Fach-Wissen folgender Persönlichkeiten inspirieren: Keiko Abe, Katarzyna Myćka, Stanisław Skoczyński, Jean Geoffroy, Momoko Kamiya, Ney Rosauro, Svet Stoyanov, Rainer Römer, Anders Astrand, David Friedman, Ludwig Albert und vielen anderen. Marianna Bednarska ist mit ihren Recitals schon in vielen namhaften Konzerthäusern in Polen, Bulgarien, Ukraine, Italien, Frankreich, Deutschland und in der Schweiz aufgetreten. Neben ihren Soloauftritten hat sie Marimba-Konzerte mit Sinfonieorchestern gegeben, wie z.B. mit Sinfonia Varsovia, Lviv Philharmony Orchestra, National Polish Radio Orchestra aus Warschau, Karol Namysłowski Symphony Orchestra aus Zamość und Tarnów Chamber Orchestra. Im Juni 2009 wurde die junge Musikerin mit dem Sinfonia Varsovia F. Wybrańczyk's Artistic Stipendium ausgezeichnet. Für ihre künstlerischen Leistungen erhielt sie viermal ein Stipendium des polnischen Kulturministeriums (2007, 2008, 2010, 2011) und ein Stipendium des polnischen Premierministers (2010). Im Jahr 2014 bekam sie die Stipendien „Crescendum Est Polonia“ und „Kunststiftung Baden-Württemberg“. Mit dem „Preis der Polnisch-Dänischen Freundschaft“ wurde sie außerdem für ihre bedeutende musikalische Aktivität zwischen beiden Ländern gewürdigt. Im Herbst 2014 erschien ihre Debüt-CD mit der weltweit ersten Einspielung aller vier Marimba-Konzerte von Anders Koppel, begleitet durch das Aalborg Symphonie Orchestra in Dänemark. Das Projekt, für das Marianna Bednarska vom Komponisten persönlich ausgewählt und eingeladen wurde, führte zu einer guten musikalischen Freundschaft der beiden Künstler.

Bild "Mario Kosik, 5.2.18, c Vlado Kuric.jpg"Mário Košik
Leitung

Als Chefdirigent des Slowakischen Radio-Sinfonieorchesters ist Mário Košik nicht nur in seinem Heimatland, der Slowakei, sondern auch international bekannt geworden. Maestro Košik hat zunächst Violine und Dirigieren an dem Konservatorium in Bratislava studiert und wechselte dann an die Akademie für Musik und darstellende Künste, wo er von Prof. B. Rezucha und L. Rajter unterrichtet wurde. Seine Studien hat er mit dem Doktortitel abgeschlossen. Im Rahmen seiner Ausbildung wurde er als Gastdirigent für die Familienkonzerte des Slowakischen Radio-Sinfonieorchesters eingeladen. Zudem ist Mário Košik des Mitbegründer Akademischen Sinfonieorchesters. Seine Karriere begann mit der Berufung zum Chefdirigenten des Karlsbader Karlovy Vary Symphony Orchestra im Jahre 2000; eine Position, bei der er sich gegen 120 Mitbewerber durchsetzte. In den folgenden Jahren wurde er als Gastdirigent zu bedeutenden europäischen Ensembles eingeladen, wie z.B. dem Prager Kammerorchester, der Staatlichen Philharmonie Brünn und dem Janacek- Philharmonie aus Ostrava (Ostrau). Seine Zusammenarbeit mit der Mährischen Philharmonie Olmütz führte ihn im Jahre 2006 auf Tournee nach Japan. Bevor Mário Košik zum Chefdirigenten des Slowakischen Radio-Sinfonieorchesters berufen wurde, dirigierte er eine Vielzahl slowakischer Orchester. Eine besondere Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem renommierten Ensemble Cappella Istropolitana, mit der Slowakischen Sinfonietta Žilina und mit der Staatlichen Slowakischen Philharmonie Košice.

Bild "Lemberg Virtuosen kl (c) Serhiy Horobets.jpg"„Lemberger Virtuosen“ / „Lviv Virtuosos“
Das ukrainische Kammerorchester „Lemberger Virtuosen“ wurde 1994 gegründet und bereits nach kurzer Zeit galt das Ensemble als eines der besten des Landes. Die stete Auseinandersetzung mit vielen verschieden Musikstilen prägte die Leistungsfähigkeit und die Flexibilität der Künstler, deren Repertoire von traditioneller, ukrainischer Musik über historische Raritäten bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen reicht. Die „Lemberger Virtuosen“ knüpfen so an die Musiktradition des alten Lemberg an und ihre klangvollen und eleganten Auftritte sorgen regelmäßig für volle Konzerthäuser. Das Orchester wurde von Serhiy Bukro gegründet, der bis heute der künstlerische Leiter und Chefdirigent des Ensembles ist. Als „Honored Artist of Ukraine“ und „People’s Artist of Ukraine“ werden seine Programme und Projekte in und außerhalb der Ukraine geschätzt. Der Konzertmeister des Ensembles, Volodymyr Duda, ist ebenfalls ein „Honored Artist of Ukraine“. Der angesehene Interpret klassischer und zeitgenössischer Musik wird regelmäßig in verschiedene europäische Festivalorchester berufen. Die „Lemberger Virtuosen“ haben über 1500 Konzerte gegeben. Ihre Tourneen und Gastengagements führten die Musiker nach Polen, Tschechien, Italien, Belgien, Dänemark, Kolumbien, Nicaragua, Peru, Israel, in die Slowakei und in die Schweiz.



Fotos: © VSG Management, Oliver Röckle, Vlado Kuric, Serhiy Horobets

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